6,5 Gründe, warum du mit Rohstoffen traden solltest

June 26 by Cristóbal Crespo

Du tradest schon mit Aktien? Dann überlegst du dir vielleicht, ob du nicht auch mit Rohstoffen traden solltest. Warum eigentlich? Was ist so toll daran, ein Rohstoff-Trader zu sein? Wir hätten da 6,5 Gründe für dich, warum du mit Primärrohstoffen traden solltest.

1. Du musst nicht das “echte” Produkt kaufen.

Selbst wenn du dir ganz sicher bist, dass der Preis für Rindfleisch steigen wird: Du willst ja dazu keinen Bauernhof kaufen, wo du die Viecher unterbringen musst. Wenn du mit Rohstoffen tradest, kannst du damit handeln, auch ohne sie physisch in den Händen zu halten. Wäre bei einer ganzen Kuh auch ziemlich doof. Aber wenn dann der Preis dann wirklich steigt, profitierst du genauso davon.

 

2. Mit Rohstoffen zu traden ist – relativ – transparent

Es ist sehr viel einfacher, Aktien zu manipulieren als Rohstoffpreise. Während Unternehmen ihre Daten kreativ auslegen können, sind Schweine eher schlecht darin, Bücher zu manipulieren. (Ok, diese Formulierung gibt Raum zur Interpretation.)

 

3. Manche Rohstoffe sind selbst in einer Krise sicher

Es ist durchaus berechtigt, dass Gold als einer der sicheren Häfen bezeichnet wird. Sobald eine Krise, sei es nun ein Putsch oder eine Naturkatastrophe, ist das Edelmetall extrem gefragt. Wenn du in Gold, Silber oder Platin investierst, bist du auch besser gegen Inflation geschützt (auch wenn diese Aussage nicht von allen Experten unterschrieben wird).

 

4. Ein Rohstoff ist für die Ewigkeit (fast)

Unternehmen gehen ständig pleite, da musst du nur einmal auf die Dotcom-Blase schauen. Ein gutes Beispiel ist zum Beispiel pets.com. Es kann selbst Unternehmen passieren, von denen man das vorher nie gedacht hätte. Einige Rohstoffe aber sind dagegen immun. Gold kann nicht pleite gehen – und wird auch wohl immer gefragt sein.

 

5. Es gibt weniger Wettbewerb

Für Gold gibt es einfach keinen Ersatz. Bei Aktien ist das anders. Wenn du zum Beispiel in BMW investieren willst, müsstest du außerdem recherchieren, was die Konkurrenz wie GM so macht, was Technikunternehmen wie Tesla so entwickeln etc. Bei Gold musst du nur auf die allgemeinen Weltwirtschaftsverhältnisse achten. Sehr viel weniger Aufwand, um gut informiert zu sein.

 

6. Verschiedene Rohstoffgruppen beeinflussen sich nicht gegenseitig

Aktien werden oft durch Branchentrends beeinflusst. Wenn zum Beispiel auf einmal das Ende des Cloud Computing angekündigt wird, würde das nicht nur Amazon treffen, sondern auch Provider wie Microsoft, IBM, Cisco und andere. Was Rohstoffe angeht: Was immer auch mit Mais oder Weizen passiert, es hat keinen Effekt auf Gold. Deshalb gilt auch bei Rohstoffen: streuen ist freuen. Naja, oder so ähnlich 😉

 

6 ½. Du kannst mit fast jedem Rohstoff traden, den es gibt

Käse, Sonnenblumenkerne, Mais… oder wie wäre es mit Marihuana? In den USA gibt es die erste Marihuana-Börse der Welt – dabei ist das Zeug dort noch nicht einmal legal. Du siehst also, es gibt da fast nichts, was es nicht gibt, was Rohstoffe angeht.

 

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